In the Studio Stanislav Zábrodský, Prag
Where to meet art, culture and creativity
Sieben Wochen, 14 Opernproduktionen, drei Premieren und reichlich Konzerte: Das sind die Münchner Opernfestspiele 2026. Der Bogen wird dabei weit gespannt: von Barock – mit Georg Friedrich Händels Alcina als Festspielpremiere im Prinzregententheater – über Opernklassiker aus dem 19. Jahrhundert bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater. Mit Brett Deans Of One Blood – ein Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper – kehrt die Uraufführungsproduktion der aktuellen Spielzeit erneut ins Nationaltheater zurück. Mit der Festspielpremiere von Richard Wagners Die Walküre im Nationaltheater setzen Tobias Kratzer und Vladimir Jurowski nach der umjubelten Rheingold-Inszenierung einen weiteren Meilenstein für den neuen Münchner Ring des Nibelungen.
Die Werkschau in der Landesgalerie Niederösterreich führt erstmals alle Schaffensphasen der Künstlerin – von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart – in einer repräsentativen Auswahl zusammen. Die Retrospektive würdigt Inge Dicks vielschichtiges Lebenswerk und ist zugleich eine Hommage aus Anlass ihres 85. Geburtstags.
Die Art Brussels kündigt ihre 42. Ausgabe an, die von Donnerstag, dem 23. April, bis Sonntag, dem 26. April 2026, stattfindet. Als eine der markantesten und etabliertesten Messen Europas findet die Art Brussels zum vierten Mal in den Hallen 5 und 6 der Brussels Expo statt, jenem Art-déco-Wahrzeichen, das für die Weltausstellung 1935 in Brüssel erbaut wurde.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Jenni Hiltunen, Helsinki
Jenni Hiltunen beschäftigt sich mit zeitgenössischen Phänomenen, wie etwa unseres vergnügungssüchtigen individualistischen Weltbilds und wie wir die Wirklichkeit durch Bilder zu verstehen suchen. Die Kultur des „Posens“, die von den sozialen Medien und dem Internet begünstigt wird, und die anmaßende Art und Weise, mit der sie sich ihren Platz in der Unterhaltungsindustrie sucht, ist eines der Themen, mit denen sie sich beschäftigt, um uns den Spiegel vorzuhalten. Sie übertreibt, ohne dabei übermäßig zu moralisieren.
read more