In the Studio Cecilia Vicuña, New York
Where to meet art, culture and creativity
Jeden Herbst laden 24 Wiener Galerien internationale Kurator:innen ein, in Form einer Ausstellung auf ein wechselndes Thema zu reagieren und sich so mit den drängendsten Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Die 17. Ausgabe von curated by findet von 11. September bis 17. Oktober 2026 statt und positioniert Wien unter dem Thema „LOVE“ als ein Zentrum für künstlerische Experimente und kritischen Diskurs. In der Zusammenarbeit zwischen Galerien verwurzelt und mit dem Ziel gegründet, internationalen Austausch zu fördern, bietet curated by einen Überblick über die vielschichtige Landschaft der zeitgenössischen Kunst.
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
PARALLEL Vienna wurde 2013 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, unkonventionelle, leerstehende Räume in dynamische Ausstellungsorte zu verwandeln. Die jährlich im September stattfindende Messe bietet ein kuratiertes, experimentelles Umfeld, in dem aufstrebende Talente mit etablierten Künstlern, Galerien, Institutionen und unabhängigen Initiativen aufeinandertreffen. Mit einem Schwerpunkt auf ortsspezifischen Interventionen, Performances und von Künstlern geleiteten Projekten – ergänzt durch Musikveranstaltungen und kulinarische Konzepte – fördert PARALLEL Vienna neuartige Erlebnisse und Begegnungen zwischen der Kunst, ihren Schöpfern und dem Publikum.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Kirsi Mikkola, Berlin
Die finnische Künstlerin Kirsi Mikkola wurde in den 1990er Jahren für ihre farbenfrohen, karikaturhaften Gipsskulpturen bekannt. In den letzten Jahren vollzog sie einen radikalen Wandel in ihrer künstlerischen Praxis, indem sie einen eigenständigen Ansatz zur Abstraktion entwickelte, der die Formensprache von Malerei und Collage, die Mikkola selbst als „Konstruktionen“ bezeichnet, miteinander verschmilzt.
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