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In the Studio James Lewis, Wien

James Lewis arbeitet mit dem, was bleibt, wenn Gewissheit verschwindet – Daten, Fotografien, Duft, Erinnerungsfragmente. Geboren in London, ansässig in Wien, baut er Installationen, die fragen, wie wir Wissen konstruieren – und verwandelt eine Statistik in eine Skulptur, eine Erinnerung in einen Duft.

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In the Studio Cecilia Vicuña, New York

Cecilia Vicuñas Praxis bewegt sich mühelos zwischen Poesie, Skulptur, Textil und Performance und kehrt dabei immer wieder zu dem zurück, was sie arte precario nennt: eine Kunst aus Treibgut, ungesponnener Wolle, Federn und Stein, die sie seit 1966 schafft. Verwurzelt in indigenem andinem Wissen, vor allem im khipu – der Knotenschnur, die lange nur als Buchhaltungsinstrument abgetan wurde –, deutet ihr Werk Prekarität und Zerbrechlichkeit nicht als Verlust, sondern als Formen des Bewusstseins um.

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Person sitzt auf Hocker in Kunstraum, trägt dunkle Jacke und Jeans, vor Wand mit blauen Life-Postern.

In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich

Robin Kid arbeitet mit Bildern, die sich weniger gemacht als gefunden anfühlen. Cowboys, Cops, Fragmente eines comichaften Amerikana: Bilder, die schon lange existierten, bevor er sie aufgriff, irgendwo zwischen Erinnerung und Massenkultur aufgehängt. Im Süden der Niederlande von seinen Großeltern aufgewachsen, in einem ehemaligen Bergarbeiterviertel neben einem amerikanischen Militärstützpunkt, wuchs er mit dem Gefühl auf, die USA leuchteten schwach von der anderen Seite des Zauns herüber.

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Collector Stories Katharina Baukhage, Berlin

Katharina Bauckhage gründete artflash 2012 als erste Online-Galerie für Kunstwerke und limitierte Editionen im deutschsprachigen Raum. Die Plattform spricht Einsteiger:innen ebenso an wie arrivierte Sammler:innen – über 1.000 Editionen von mehr als 500 Künstler:innen wurden bislang verkauft.

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Culture Briefing

Where to meet art, culture and creativity

Nordic Notes

Person in dunkelblauem Sweatshirt und schwarzer Strickmütze steht in chaotischem Atelier, umgeben von Hutständern, Kartons und Stoffen.

Henrik Vibskov, Kopenhagen
Der Name Henrik Vibskov steht zunächst für ein avantgardistisches Modelabel, weckt allerdings auch Assoziationen mit einer Vielzahl an schrillen Universen, die Henrik Vibskov um seine Kollektionen aufbaut. Sein Schaffensdrang findet in keinen geordneten Bahnen statt, was es auch so schwer macht, seine Arbeit zu beschreiben oder zu verorten.
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Editionen

Drei gerahmte Drucke eines geometrischen Turmbauwerks in Pink, Oliv und Blau, an weißer Wand aufgehängt.

Andreas Werner
»the mad abstract dark, ground it«

Abstraktes Leinwandbild mit horizontalen Farbblöcken: Dunkelblau oben, Blau, Rot, Gelb, Schwarz; Holzrahmen an weißer Wand.

Carsten Fock
»Painting and Its Discontents«

Person wearing rolled-up sleeves and belt sits, forearm resting on torso against a dark background

Thilo Jenssen
»Smooth Operator«

Aktuelle Austellung

Sophie Hirsch I Maruša Sagadin
11 September – 27 Oktober 2026

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