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In the Studio Cecilia Vicuña, New York

Cecilia Vicuñas Praxis bewegt sich mühelos zwischen Poesie, Skulptur, Textil und Performance und kehrt dabei immer wieder zu dem zurück, was sie arte precario nennt: eine Kunst aus Treibgut, ungesponnener Wolle, Federn und Stein, die sie seit 1966 schafft. Verwurzelt in indigenem andinem Wissen, vor allem im khipu – der Knotenschnur, die lange nur als Buchhaltungsinstrument abgetan wurde –, deutet ihr Werk Prekarität und Zerbrechlichkeit nicht als Verlust, sondern als Formen des Bewusstseins um.

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Person sitzt auf Hocker in Kunstraum, trägt dunkle Jacke und Jeans, vor Wand mit blauen Life-Postern.

In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich

Robin Kid arbeitet mit Bildern, die sich weniger gemacht als gefunden anfühlen. Cowboys, Cops, Fragmente eines comichaften Amerikana: Bilder, die schon lange existierten, bevor er sie aufgriff, irgendwo zwischen Erinnerung und Massenkultur aufgehängt. Im Süden der Niederlande von seinen Großeltern aufgewachsen, in einem ehemaligen Bergarbeiterviertel neben einem amerikanischen Militärstützpunkt, wuchs er mit dem Gefühl auf, die USA leuchteten schwach von der anderen Seite des Zauns herüber.

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Person mit blondem Haar, dunkelblauem Sweatshirt, verschränkten Armen, vor Kakteen und Sukkulentenpflanzen im Freien

In the Studio Megan Plunkett, Los Angeles, CA

Die amerikanische Künstlerin Megan Plunkett wendet sich von der Darstellung von Menschen ab und konzentriert sich stattdessen auf alltägliche Gegenstände. Aus der Konsumkultur und der Filmindustrie schöpfend, kultivieren ihre sorgfältig konstruierten fotografischen Serien ein Gefühl der Verfremdung in Dingen, die einem andernfalls vertraut vorkämen.

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Person im Anzug betrachtet Konstruktionsskizzen auf einer Glasplatte; zweite Person hält das Glas in einem Büro.

Collector Stories Moisés Cosío, Mexico City, Mexico

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Culture Briefing

Where to meet art, culture and creativity

Nordic Notes

Person mit Rücken zum Betrachter steht im Dachgeschossatelier vor einem bogenförmigen Fenster; links eine Weltkarte lehnt an Wand, rechts Staffeleien.

Toni R. Toivonen, Hämeenkoski
Der bildende Künstler Toni R. Toivonen untersucht die Dualität des Lebens und bewegt sich dabei zwischen Abstraktion und Realismus. Seine goldschimmernden Messingarbeiten lassen die Abdrücke liegender verwesender Tiere erkennen. Indem der Körper des toten Tieres verrottet hinterlässt er seine Spuren auf der Messingplatte. Zurück bleibt ein ästhetisches Bild, das ebenso friedlich wie würdevoll anmutet.
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Editionen

Gerahmtes abstraktes Geometrie-Gemälde: graue Fläche links, roter Dreieck-Bereich rechts, hängt an weißer Wand.

Nick Oberthaler
»EXIT«

Abstraktes Leinwandbild mit horizontalen Farbblöcken: Dunkelblau oben, Blau, Rot, Gelb, Schwarz; Holzrahmen an weißer Wand.

Carsten Fock
»Painting and Its Discontents«

Zwei abstrakte Drucke in hellen Holzrahmen an weißer Wand; linkes Blatt mit feinen schwarzen Linien, rechtes Blatt mit großen schwarzen Formen.

Edin Zenun
Taking Cuts

Aktuelle Austellung

Sophie Hirsch I Maruša Sagadin
11 September – 27 Oktober 2026

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