In the Studio Cecilia Vicuña, New York
Where to meet art, culture and creativity
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Die Swab Barcelona findet vom 8. bis 11. Oktober im Victoria-Eugenia-Palast (auf dem Gelände der Fira Barcelona-Montjuic in Barcelona, Spanien) auf einer Fläche von mehr als 3.150 m² statt, wobei wiederverwendbare Materialien wie Holz zum Einsatz kommen, um den ökologischen Fußabdruck der Veranstaltung zu minimieren und Abfall zu reduzieren. Unter dem Leitmotiv der Sonnenfinsternis als Perspektivwechsel führt die internationale unabhängige Kunstplattform, auf der mehr als 180 Künstler:innen aus 22 verschiedenen Ländern vertreten sein werden, erstmals das OFF-SITE Programm ein und setzt sich für die Dezentralisierung der künstlerischen Praxis sowie die Stärkung gemeinschaftlicher Bindungen ein. Damit reagiert sie auf die Notwendigkeit, Ausstellungs- und Marktstrukturen angesichts der aktuellen klimatischen und gesellschaftspolitischen Krise zu überdenken.
Mit Elisabeth von Samsonow widmet die Heidi Horten Collection einer künstlerisch-philosophischen Position eine große Soloausstellung, die sich jenseits enger disziplinärer Zuordnungen entfaltet. Erstmals wird das vielschichtige Werk von Elisabeth von Samsonow in seiner künstlerischen Bandbreite und intellektuellen Tiefe in diesem Umfang präsentiert.
Liva Isakson Lundin, Stockholm
Seit dem Abschluss der Kunstschule in ihrer Heimat Schweden ist Liva Isakson Lundin rasch zu einer der bedeutendsten und markantesten Künstlerinnen ihrer Generation aufgestiegen. In jüngster Zeit hat ihre skulpturale und installative Arbeitsweise eine beeindruckende Form und Größe angenommen, in der ihre Rolle als Künstlerin der einer technischen Ingenieurin ähnelt.
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