In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich
Where to meet art, culture and creativity
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Marjatta Tapiola, Sysmä
Ein Besuch bei Marjatta Tapiola, eine der Hauptakteurinnen des finnischen Neoexpressionismus, in ihrer zwei Autostunden von Helsinki entfernt gelegenen Villa in Sysmä, ist eine Reise in die Vergangenheit. In ihrem Atelier, weit weg von der Außenwelt, in einem 400 Jahre alten Dreschhauskreiert Marjatta ihre monumentalen Gemälde, die von Grausamkeit und Fleischeslust erzählen und in jüngster Zeit zunehmend von biblischen Themen inspiriert sind.
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